03.11.2019:     Afrikanischer Filmtag im Rahmen der französischen Filmtage 2019

Forum Afrikanum e.V.
lädt im Rahmen der Französischen Filmtage 2019

am Sonntag, 03. November 2019 zu einem AFRIKATAG ein.

Insgesamt werden an diesem Nachmittag 3 Filme aus dem Fokus Afrika gezeigt.

Kino / Veranstaltungsort: Delphi 1, Tübinger Straße 6, 70178 Stuttgart
Preis Einzelkarte pro Film: 8,50 € / alle drei Filme: 22,50 €


16:00 Uhr - "Khartoum Offside"
Dokumentarfilm von Marwa Zein,
72‘  Sudan/Dänemark, Arabisch mit englischen Untertiteln

Eine eindrucksvolle Doku über die sudanesische Frauennationalmannschaft – wenn der Verband sie denn anerkennen würde. Die Spielerinnen dürfen weder bei ausländischen Meisterschaften ihr Land repräsentieren, noch eine heimische Liga gründen.

Von René Wildangel


18:00 Uhr -  Le Loup d’or de Balolé
Ein Film von Chloé Aïcha Boro,
Burkina-Faso/ Frankreich, 2019, 80’ Original mit Untertiteln.

Mitten in  Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, ein Steinbruch, in dem 2.500 Personen, Männer, Frauen und unter dramatischen Bedingungen arbeiten, um ein wenig zu finden, damit sie überleben können. Aber 2014 wurde mit der Revolution der Geist ist geweckt und ein Wind der Emanzipation und der Hoffnung hat geweht. Und so beginnen die Minenarbeiter, sich eine bessere Zukunft vorzunehmen, indem sie die Frucht ihrer Arbeit selbst verkaufen. Der Film dringt ein in das Leben der Minenarbeiter.


20:00 Uhr – Talking about Trees
Frankreich / Sudan / Deutschland / Tschad / Katar 2019
Regisseur: Suhaib Gasmelbari Sprachen: Arabisch, Englisch, Russisch, Dauer 93’

Suhaib Gasmelbari stellt die Geschichte des sudanesischen Kinos ins Zentrum seines Films und wirft dabei zugleich auch ein Licht auf die momentane Situation in dem von Krisen geschüttelten Land. Suliman und drei weitere Mitglieder des Sudanesischen Filmclubs haben sich vorgenommen, ein altes Kino wiederzubeleben. Sie eint    nicht nur ihre Liebe zum Kino und der leidenschaftliche Wunsch, alte Filmbestände zu restaurieren und der sudanesischen Filmgeschichte neue Aufmerksamkeit zu verschaffen, sondern auch die Tatsache, dass sie alle im Exil eine Filmausbildung genossen haben. Unermüdlich versuchen sie, die Kinobesitzer auf ihre Seite zu bekommen und das Kino bespielbar zu machen, kämpfen dabei aber immer wieder gegen Widerstände.